Überblick: Make vs. Zapier
Wenn es um No-Code-Automatisierung geht, sind Make (früher Integromat) und Zapier die beiden Platzhirsche. Beide ermöglichen es, Apps und Services ohne Programmierkenntnisse zu verbinden – aber sie unterscheiden sich erheblich in Philosophie, Komplexität und Preismodell.
Zapier in einem Satz
"Wenn X passiert, mache Y" – Zapier ist der einfachste Weg, zwei Apps zu verbinden. Ideal für Einsteiger und einfache Automationen.
Make in einem Satz
Ein visueller Workflow-Builder für komplexe Automatisierungen mit Verzweigungen, Schleifen und Datenmanipulation. Ideal für anspruchsvolle Use Cases.
Features im direkten Vergleich
| Feature | Zapier | Make |
|---|---|---|
| Benutzeroberfläche | Linear, listenbasiert | Visuell, flowchart-artig |
| Lernkurve | Niedrig (5-10 Min) | Mittel (30-60 Min) |
| App-Integrationen | 6.000+ | 1.500+ |
| Verzweigungen (If/Else) | Ja (eingeschränkt) | Ja (umfangreich) |
| Schleifen | Nein | Ja |
| Fehlerbehandlung | Basis | Erweitert |
| Datenmanipulation | Begrenzt | Umfangreich |
| API-Calls | Ja (HTTP-Modul) | Ja (flexibler) |
| Webhooks | Ja | Ja |
| Selbst-Hosting | Nein | Nein (aber n8n als Alternative) |
Wann Zapier überlegen ist
- Einfache Trigger-Action-Workflows: "Neuer Lead in Typeform → Erstelle Kontakt in HubSpot"
- Mehr App-Integrationen: Besonders für Nischen-Tools
- Schnelle Einrichtung: In 5 Minuten einsatzbereit
- Non-Technical Teams: Marketing, Sales, HR ohne IT-Support
Wann Make überlegen ist
- Komplexe Workflows: Mit Verzweigungen, Schleifen, Aggregationen
- Datenverarbeitung: JSON-Manipulation, Array-Operationen
- Besseres Preis-Leistungs-Verhältnis: Mehr Operations pro Euro
- Visuelle Übersicht: Bei vielen Schritten besser nachvollziehbar
Preisvergleich (Stand 2026)
| Plan | Zapier | Make |
|---|---|---|
| Kostenlos | 100 Tasks/Monat, 5 Zaps | 1.000 Ops/Monat, 2 Szenarien |
| Starter | €19,99/Mo (750 Tasks) | €9/Mo (10.000 Ops) |
| Professional | €49/Mo (2.000 Tasks) | €16/Mo (10.000 Ops) |
| Team | €69/Mo (2.000 Tasks) | €29/Mo (10.000 Ops) |
| Enterprise | Auf Anfrage | Auf Anfrage |
Typische Anwendungsfälle
Anwendungsfälle für Zapier
- Neue E-Mail-Anhänge automatisch in Google Drive speichern
- Slack-Benachrichtigung bei neuer Trello-Karte
- Neue Newsletter-Subscriber in CRM übertragen
- Social-Media-Posts automatisch crossposten
Anwendungsfälle für Make
- Komplexe Lead-Routing-Logik mit mehreren Bedingungen
- E-Commerce-Order-Processing mit Lagerbestandsprüfung
- Datenbereinigung und -transformation aus mehreren Quellen
- Multi-Step-Approval-Workflows
Unsere Empfehlung
Wählen Sie Zapier, wenn:
- Sie schnell starten wollen
- Ihre Workflows einfach sind (2-5 Schritte)
- Sie spezifische App-Integrationen brauchen
- Nicht-technische Teammitglieder die Automationen pflegen
Wählen Sie Make, wenn:
- Sie komplexe Logik benötigen (Verzweigungen, Schleifen)
- Kosten ein wichtiger Faktor sind
- Sie Daten transformieren und manipulieren müssen
- Sie eine visuelle Übersicht über komplexe Workflows wollen
Häufig gestellte Fragen
Was ist besser: Make oder Zapier?
Es kommt auf Ihre Anforderungen an. Zapier ist einfacher und hat mehr App-Integrationen, ideal für einfache Workflows. Make bietet mehr Flexibilität für komplexe Automatisierungen und ist oft günstiger bei hohem Volumen.
Ist Make günstiger als Zapier?
In den meisten Fällen ja. Make bietet mehr Operations pro Euro und zählt anders als Zapier. Bei komplexen Workflows mit vielen Schritten kann Make 50-70% günstiger sein.
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